Smartphone mit Social-Media-Feed vor einem Laptop

// Blog

Warum ein einzelner Post nicht reicht - wie viele Kontakpunkte Kunden wirklich brauchen

Von Luca Madeja / August 02, 2026

Liebe Geschäftsführer, Sie kennen das Gefühl: Der Social-Media-Kanal liegt seit Wochen brach, ein Mitarbeiter erinnert gelegentlich daran, wie wichtig die "modernen Medien" doch seien – und dann folgt vielleicht ein einzelner Post. Ein Bild vom Team, ein Comedy-Trend. Und dann? Meistens: nichts. Das Problem dabei ist nicht Ihre Social-Media-Präsenz an sich, sondern die Erwartung, ein einzelner Post könne bereits Kunden bringen. Eine Studie von Wavemaker/HORIZONT zeigt: Deutsche Konsumenten benötigen im Schnitt 5,6 Kontaktpunkte, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen – bei Gebrauchsgütern (also größeren Anschaffungen, wie sie viele lokale Unternehmen anbieten) sogar durchschnittlich 6,5. Ein einzelner Post ist bestenfalls ein einziger dieser Kontaktpunkte. Es braucht also ein System, keinen Zufallstreffer. Doch wie lässt sich das effizient umsetzen? Das ATC-Framework Dieses einfache System überwindet Ideenlosigkeit und sorgt systematisch für neue Kunden. Es besteht aus drei Säulen, die jeweils ein bis zwei wiederholbare Videoformate enthalten – am Ende erhalten Sie 5–6 Formate, die jahrelang bestehen können. A – Attention (Aufmerksamkeit) Ziel: möglichst viel Aufmerksamkeit erzeugen, unabhängig vom passenden Kundenprofil. Beispiele: Immobilienvorstellungen oder Vorher-Nachher-Videos einer Autoreparatur. Diese Formate sprechen eine sehr breite Zielgruppe an und fallen meist in den Bereich Unterhaltung – fünf- bis sechsstellige Aufrufzahlen sind hier realistisch. T – Trust (Vertrauen) Die zweite Säule wirkt bereits als Filter. Ziel ist es, zu zeigen, warum Ihre Arbeit besser ist als die der Konkurrenz – zum Beispiel durch Erklärvideos wie "Wie wechselt man eine Scheibe" oder "Was ist wichtig beim Hauskauf". Hier zählen nicht die Reichweite, sondern die Qualität der Zuschauer: Ein paar tausend Menschen, die Ihnen tatsächlich vertrauen, reichen völlig aus. C – Conversion (Kauf) Diese Videos erklären Ihre Dienstleistung direkt oder weisen auf konkrete Angebote hin – gerichtet an Zuschauer, die bereits Vertrauen aufgebaut haben und Ihren Content seit längerem verfolgen. Eine Kfz-Werkstatt könnte hier auf ein Reifenwechsel-Angebot hinweisen, ein Immobilienmakler auf eine Preisreduktion. Je nach Unternehmen sind hier ein- bis dreistellige Zahlen zu erwarten – aber genau diese Zahlen zählen am Ende für Ihren Umsatz. Wichtig: Diese drei Säulen müssen nicht strikt getrennt sein. Ein Erklärvideo mit Hinweis auf ein Angebot kann sehr gut funktionieren. Sie dienen vor allem der Orientierung – als Grundgerüst, um Social Media endlich als echten Marketing-Kanal zu verstehen, nicht als Zufallssammlung einzelner Posts. Die Frage, die Sie sich jetzt stellen sollten: Deckt Ihre aktuelle Social-Media-Präsenz diese drei Punkte zumindest in Teilen ab? Falls nicht: Genau hier setzen wir bei LM Studios an – mit einer Funnel-Strategie, die Attention, Trust und Conversion systematisch verbindet, statt auf einzelne Zufallstreffer zu hoffen.